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MAN kaufen mit Limit 21 Euro 30.11.2001
Sparkasse Essen
Die Analysten von der Sparkasse Essen empfehlen den Anlegern den Kauf der Aktien der MAN AG (WKN 593700) unter Berücksichtigung eines Limits bei 21 Euro.
MAN stelle sich als breit diversifizierter Investitionsgüterkonzern mit Schwerpunkt Nutzfahrzeuge dar, der sich in die fünf Kernbereiche Nutzfahrzeuge (37% Umsatzanteil), Maschinen - und Anlagenbau (23%), Industrielle Dienstleistungen (20%), Druckmaschinen (13%) und Dieselmotoren (7%) gliedere.
Der Auftragseingang sei zum Sichtag 30.09.2001 um 8% auf 11,4 Mrd. Euro gefallen. Das Ergebnis vor Steuern sei drastisch von 515 Mio. Euro auf 68 Mio. Euro zurück gegangen. Für das Gesamtjahr werde ein Vorsteuerergebnis von 200 Mio. Euro angepeilt. Ursachen für den Ertragseinbruch seien Sonderaufwendungen für die britische Tochter ERF (nach Bilanzfälschungen durch das ehemalige Management), eine rückläufige Produktion, Preisdruck und höhere operative Verluste bei Bussen und ERF. Die Hütten- und Walzwerktechnik durchlaufe eine Restrukturierung und weise nach neun Monaten ebenfalls einen Verlust aus. Ergebnisstark hätten sich die Sektoren Industrielle Dienstleistungen, Druckmaschinen, Dieselmotoren und Financial Services präsentiert.
Die Regina Verwaltungsgesellschaft bestehe zu je einem Viertel aus Allianz Holding, Allianz Leben, Commerzbank und Münchner Rück. Gemeinsam halte man 36,1% an MAN, was seit Monaten zu Spekulationen führe. Denn ab 2002 könnten Unternehmensbeteiligungen steuerfrei veräußert werden. Der aktuelle Börsenkurs spiegele jedoch nicht die Summe der Einzelteile in der AG wider, sondern sei durch die konjunkturbedingte und teilweise hausgemachte Ertragsschwäche zurückzuführen. Unbestritten sei, dass MAN als Holding sehr leicht in Einzelteile zerlegt werden könne. Dies könne ein Weg sein, den Wert der Beteiligung zu heben.
Durch die erfolgten Rückkäufe eines Teils der Vorzugsaktien habe sich das Wertverhältnis der Vorzugsaktien von ehemals 60% auf knapp 80% angenähert. Weitere Angleichungen erwarten die Analysten bei der Sparkasse Essen nicht, so dass man nunmehr die im DAX enthaltene, liquide Stammaktie zum Kauf empfiehlt.
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